Betriebsanleitung für das Schwarze Minimum
ALF
Altes Lager Fliegermeister
Markus Hanisch
Volkmar Kienöl
Mühlenweg 11
14913 Niedergörsdorf
Telefon 0176 - 54883768
Fax 033741 - 5000
Inhaltsverzeichnis 1   SEITENANSICHT VOM "MINIMUM" 
2   BESCHREIBUNG DES SCHWARZE "MINIMUMS
3   ERSTMONTAGE DES SCHWARZE "MINIMUMS"
4   TÄGLICHER AUFBAU DES SCHWARZE "MINIMUMS"
5   CHECKLISTE
6   STARTEN DES MOTORS 
7   MOTOR SPRINGT NICHT AN
8    ROLLSTART

9   ROLLLANDUNG
10    LAUFSTART
11    STEHLANDUNG
12    TECHNISCHE DATEN
13    TIPS UND TRICKS 
14    WARTUNGSLISTE
15    WARTUNGSNACHWEISHEFT 

1     Seitenansicht vom "Minimum"

Der Druckpropeller ist hier deutlich sichtbar, der Pilot wird durch die beiden Schürzenstreben mit der erzeugten Kraft des Motors gestossen. Der 10 l Tank hängt an der oberen Hauptschubstrebe die an einem bestimmten berechneten Punkt angeschraubt ist, auch hier wird der Hängegleiter mit der Motorenkraft gestossen.

Hinweis:
Der Benzinschlauch vom 10 Liter Tank möglichst kurz und gerade zum Bingvergaser von oben nach unten führen, keine Knicke oder lange Schlaufen, kann an den Schürzenstreben am besten mit Klettband befestigt werden.
2     Beschreibung des Schwarze
"MINIMUMS"

Das "MINIMUM" besteht aus einem Solo-Motor mit Untersetzung zum Druckpropeller, einer Hauptstrebe, zwei Schürzenstreben, einem Stützrohr mit Spornrad und dem 10 Liter -Tank.
 
Der Solo Motor (1) ist mit Schwingungsdämpfern in der Motorglocke (2) aufgehängt. An dieser befinden sich eine fest montierte Hauptschubstrebe (3) und zwei drehbar gelagerte Schürzenstreben (4).
 
Die Hauptstrebe, an der auch der Tank (5) hängt, wird in der Nähe des Zentralgelenks am Kielrohr an einem noch zu bestimmenden Punkt befestigt. Diese Befestigung muss um die Querachse des Hängegleiters drehbar sein.
 
Die beiden Schürzenstreben werden vorne mit den dazu gehörenden Schürzenadapter durch Federnschnäper verbunden. Die Adapter werden rechts und links an der Liegeschürze fest angeschraubt.
 
Das verstellbare Spornradrohr (6) ist etwa in der Mitte der Hauptschubstrebe befestigt und wird durch zwei Lochstreben an der Glocke fixiert.
 
An der Motorrückseite ist die Getriebehalterung zur Aufnahme der kugelgelagerten Propellerwelle. Der Propeller wird von einer kleinen Riemenscheibe auf der Kurbelwelle über einen Keilriemen auf eine grosse Riemenscheibe auf der Propellerwelle angetrieben.
 
Der Motor ist auf der linken Seite mit einem Bing-Vergaser und einem Ansauggeräuschdämpfer (7) ausgerüstet. Auf der rechten Seite befindet sich der Auspuff.

3     Erstmontage des Schwarze
"MINIMUMS"

Das Schwarze "MINIMUM" eignet sich zur Montage an fast jeden modernen Hängegleiter. Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
 
1.     Der Hängegleiter muss für mindestens 125kg Hängelast getestet sein, um das Deutsche Gütesiegel zu bekommen.
2.     Der Abstand zwischen dem Steuerbügelanschlag am Kielrohr und am Ende des Kielrohrs sollte 150 cm nicht überschreiten. Die meisten Kielrohre können allerdings bis zur Hinterverspannung gekürzt werden. Die Überlänge des Kielrohres am Hängegleiter soll nur verhindern, dass sich beim Aufbau des Gerätes die Flächenspitzen am Boden befinden und beschädigt werden.
 
Damit das "MINIMUM" im Flug nicht zur Seite wegkippt, muss es durch Seile, die vom Motor und vom Spornrad nach rechts und links zu den Flügel gehen, gehalten werden. Diese Seile werden mit Laschen an den selben Schrauben angebracht, welche auch die Unterverspannung, die vom Flügel zur Basis läuft , halten. Da die Seile aus einer anderen Richtung auf die Schrauben treffen, als die Unterverspannung, würden sie den Schlitz im Untersegel, durch den die Unterverspannung geführt wird, aufreissen. Um dieses zu verhinder führt man ein kurzes Seil, welches an einer Lasche an der Unterverspannungsschraube befestigt ist, parallel zum Unterverspannungsseil aus dem Flügel heraus, man klemmt es unter dem Segel mit einer Seilklemme an der Unterverspannung fest, und lässt es dann sofort in einer Kausche enden.Der Abstand der Seilklemmen zur Unterverspannungsschraube muss auf beiden Seiten gleich sein. In dieser Kausche werden später die Halteseile vom Motor und Spornrad mit einem kleinen Karabinerhaken eingehängt und gesichert.
 
Nun spannt man eine Hilfsschnur von einer Seilklemme zur anderen. Diese Schnur läuft über oder unter dem Kielrohr genau durch den Punkt, an dem die Hauptschubstrebe drehbar am Kielrohr befestigt werden muss. An dieser Stelle wird der PE-Klotz am Kielrohr angebracht. Beim bestimmen des Punktes müssen die Flügel soweit angehoben werden, dass die Unterverspannung des Hängegleiters stramm ist.
 
Anschliessend bestimmt man die Länge der Spannseile von Motor und Stützrad. Voraussetzung ist, dass der Hängegleiter wiederum an den Flügeln angehoben wird, bis die Unterverspannung stramm ist. Jetzt misst man den Abstand zwischen der Hilfsseilkausche und dem Seilanfang am Motor bzw. Spornrad. Abzüglich der Karabinerhakenlänge hat man so die Seillänge ermittelt.
 
Da beim Messen der Motor selten in der Mitte steht, läuft man Gefahr, dass die Seile rechts und links verschiedene Längen haben. Dieses wird verhindert, indem man die Länge rechts und die Länge links zusammenzählt und dann durch zwei teilt.

4     Täglicher Aufbau des Schwarze
"MINIMUMS"

Nachdem der Flügel aufgebaut ist, wird er auf die Nasenplatte gekippt. Nun führt man das "MINIMUM", an dem bereits das Stützradrohr ausgeklappt und an den beiden Lochstreben fixiert ist, von hinten an den Hängegleiter heran. Die Hauptschubstrebe wird mit einer Schraube , Flügelmutter und einem Sicherungsring am PE-Klotz, der sich am Kielrohr befindet, befestigt.
 
Als nächstens werden die Schürzenstreben am Motor angebracht. Diese legt man nun mit den vorderen Enden auf den Boden und spreizt sie etwas nach links und rechts, sodass der Motor nicht umkippen kann.
 
Jetzt werden die Halteseile des "MINIMUMS" mit dem Karabinerhaken in die Hilfsseile eingehängt.
 
Nun kann der Hängegleiter wieder hochgekippt werden, sodass die Kielstange auf der Hauptschubstrebe aufliegt.
 
Nachdem der 10 l Tank aufgehängt und der Spritschlauch aufgesteckt ist, wird betankt. (Mit einer Spezialhalterung können auch zwei 10-Liter-Tanks mitgeführt werden.)
 
Jetzt braucht nur noch der Gasgriff befestigt zu werden.
 
Falls das Rettungssystem, empfohlen wird der "Help-Fallschirm", nicht vergessen wurde ist das "MINIMUM" startbereit.
 
Nun folgt nur noch der Vorflugcheck:

5     Checkliste

Dieser Check ist vor jedem Flug unbedingt durchzuführen. Der Check ist so ausgelegt, dass er Dich, wenn er Routine ist, nicht mehr als eine Minute kostet.

Gecheckt werden die folgenden Schrauben und Teile durch Sichtkontrolle oder durch versuchtes Bewegen. Man fängt an, indem man sich hinter den Motor stellt, und folgende Checks durchführt:
 
Von Zeit zu Zeit ist eine gründliche Nachprüfung durchzuführen, bei der aber auch alle Teile und Schrauben des "MINIMUMS" kontrolliert werden.

1.     Auspuffbefestigungsschrauben gründlich kontrollieren.
Der Auspuff ist besonders durch Vibrationen gefährdet.
2.     Die drei Getriebehalterungsschrauben kontrollieren.
3.     Obere und seitliche Gummidämpfer kontrollieren.
4.     Befestigung der Halteseile und Karabinerhakensicherung
prüfen.
5.     Befestigung vom Stützradrohr zum Motor prüfen.
6.     Riemenspannung prüfen.
7.     Bowdenzugeingang in den Vergaserdeckel prüfen.
8.     Bowdenzug auf Knickstellen prüfen.
9.     Verbindung der Hauptschubstrebe zum Kielrohr prüfen.
6     Starten des Motors

Falls kein Helfer dabei ist, der das UL gegen die Schubrichtung am Trapez festhält, müssen entweder eine oder beide Schürzenstreben mit dem vorderen Ende im Rasen stecken oder der Hängegleiter auf die Nasenplatte gekippt werden. Hiermit wird verhindert, dass das Gerät nach dem Starten des Motors losrollt.
 
Es ist ratsam, den Gasgriff während des Motorstartens so oberen Teil des Steuer bügels zu befestigen, dass er, wenn der Motor anläuft, sofort zu erreichen ist. Danach kann er im Standgas wieder an die Basis geklemmt werden.
 
Damit Du vor dem Propeller geschützt bist, musst Du Dich beim Motorstarten unter den Flügel stellen, sodass die Minimum-Seilverspannung zwischen Dir und dem Propeller ist.
 
Nun wird der Benzinhahn am Tank geöffnet. Durch häufiges Drücken auf den kleinen Tipphebel am Bingvergaser wird dieser geflutet, bis in beiden Überlaufschläuche Benzin erscheint. Die Stellung des Gashebels wird auf etwas mehr als Standgas gebracht.
 
Jetzt die Zündung einschalten.
 
Da der neue Motor über eine sehr hohe Kompression verfügt, und somit schon mal zurückschlägt, ist es zu empfehlen, den Seilzugstartergriff mit beiden Händen fest zu umfassen. Mit dem linken Fuss stützt man sich am Motor oder an der Lochstrebe an und nun wird kräftig gezogen.
 
Sollte der Motor nach mehrmaligen Versuchen nicht anspringen, kann im Kapitel "Motor springt nicht an" folgende Checks durchgeführt werden.

7     Motor springt nicht an
1.     Benzinhahn offen ?
2.     Zündschalter Ein ?
3.     Keilriemenspannung prüfen:
       Bei zu lockerem Keilriemen dient der Proppeller als Schwungmasse,
daher Keilriemen nachspannen.
4.     Zündkerze raus und prüfen, ob Funken entstehen.
        Wenn die Kerze "versoffen" ist, ohne Kerze ca. 10 mal durchziehen und
Kerze trocknen.
        Wenn die Kerze trocken ist, Vergaser stärker fluten.
5.     Falls keine Funken entstehen, kann ein Bruch des Zündkabels zum
Zündschalter vorliegen.

8     Rollstart

Nachdem der Motor gestartet ist, steigt man in die Liegeschürze, hängt sich ein und befestigt die Schürzenstreben an der Liegematte. Selbstverständlich darf der Motor hierbei nur im Standgas laufen, da der Druck des Propellers sonst zu stark wäre.
 
Wenn man sich hinlgelegt hat, prüft man die Aufhängung und der Sitz der Schürzenstreben. Sie müssen sich ausserhalb aller Liegeschürzenbänder befinden.
 
Das UL sollte gegen den Wind ausgerichtet werden.
 
Nach dem üblichen Blick nach hinten - ob alles frei ist - kann man starten. Hierzu wird Vollgas gegeben. Sobald das UL rollt, wird der Steuerbügel rangezogen, damit der Anstellwinkel verkleinert wird.
 
Versucht das Gerät auszubrechen, so wird gegengesteuert. Will man z.B. eine Kurve nach links steuern, so erreicht man das, indem man den Steuerbügel links kräftig heranzieht und rechts kräftig nach vorn drückt.
 
Voraussetzung für ein gerades Rollen beim Rollstart ist eine sorgfältige Justierung des Spornrades in seiner Rollrichtung.
 
Sobald das Gerät abhebt, steigt es meist kräftig nach oben. Dieses wird durch konzentriertes Ziehen des Steuerbügels ausgeglichen (Fahrt ist Sicherheit).

9     Rolllandung
 
Wenn der Motor vor der Rolllandung abgestellt wird, verkürzt sich der Rollweg. Dieses sollte jedoch schon in ca. 15-20 m Höhe geschehen, damit man sich anschliessend besser auf die Landung konzentrieren kann.
 
Die letzten 10 m Höhe baut man ab, indem man Fahrt aufnimmt.
 
Einen Meter über dem Boden drückt man den Steuerbügel vor und gleitet in dieser Höhe, bis das UL sachte aufsetzt.

10     Laufstart
 
Nachdem der Motor gestartet ist und im Standgas läuft, zieht man die Liegeschürze an, hängt sich ein und befestigt die Schürzenstreben an der Liegematte. Nun folgt die unbedingt notwendige Liegeprobe. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Schützenstreben ausserhalb sämtlicher Schürzenbänder sind.
Ist alles überprüft, stellt man sich wieder hin.

Jetzt nimmt man die Mundklammer in die Hand, öffnet sie und schaltet den Zündschalter auf "Aus".

Der Motor kann nun über die Mundklammer kurzgeschlossen werden. Dieses prüft man indem die Mundklammer kurzzeitig geschlossen wird. Der Motor muss dadurch kurze Zündunterbrechung haben. Der Zündschalter bleibt so stehen, und die Mundklammer wird so im Zündschalter im geöffneten Zustand zwischen die Zähne geschoben und gehalten. Sollte es während des Laufstarts zum Verriss kommen, braucht man die Klammer nur auszuspucken und der Motor steht.

Nachdem das Gerät ausgerichtet ist, hebt man es an, gibt mit dem Daumen Vollgas und läuft los.

Äusserst wichtig ist es, dass der Anstellwinkel nicht zu gross ist. Also: Während des Anlaufens Basis ran an den Körper.

Sollte der Start missglücken: Hände an die Basis und Motor aus, Gas weg.

Während des Laufstarts ist darauf zu achten, dass kein Flügel hängt.

In etwa 50-100 m Höhe schaltet man den Zündschalter auf "Ein" und kann die Mundklammer beruhigt ausspucken.

11     Stehlandung
 
Die Stehlandung ist gerätebedingt und somit von Hängegleiter zu Hängegleiter verschieden.

Sie wird etwas erschwert durch das vorzeitige Aufsetzen des Kielrohres auf die Hauptschubstrebe. Dadurch kann man den Flügel nicht so stark nach oben ausdrücken.

Auch bei der Stehlandung sollte der Motor spätestens in 15 -20 m Höhe abgestellt werden.

Am besten, man übt die Stehlandung erst einmal bei etwas Gegenwind.
 
12     Technische Daten Motor: "Solo" Einzylinder-Zweitakt
Hubraum: 220 ccm
Leistung/Drehzahl: 12,5 KW (17PS) bei 5500 U/Min
Standschub: 65 Kp (83)
Untersetzung: 1 : 2,9
Kraftübertragung: Poly-V-Riemen 720 mm lang
Zündkerze: 225 T 1
Vergaser: a) Bing B84/32/133     b) Walboro WB 28
Kraftstoff
1. Variante Gemisch:
Superbenzin
Syntethik-Oel:              40 mit 1 Liter (1:40) = 2,5%
Empfehlung:                 2,5% Castrol TTS
Einlaufszeit 8 Stunden mit Gemisch (1:25) = 4%
2. Variante Gemisch:
Benzin                         Bleifrei 95
Synthetik-Oel:              Motul 600 (1:50) = 2%
5 Liter Benzin mit 1dl Oel
10 Liter Benzin mit 2dl Oel
Tankinhalt: 10 Ltr. (max. 2 Tanks = 20 Ltr.)
Verbrauch: Ca.3 Ltr. / Std.
Gewicht. Ca. 22,5 Kg
 
Achtung: Alle Schrauben und Muttern müssen ständig kontrolliert werden auch die verdrahteten Schrauben (Auspuff und Propeller) nachziehen. Propeller muss bei jedem Nachziehen auf Rundlauf und Schlag geprüft werden
Propeller
Anzahl der Blätter: 2 (3)
Durchmesser: 1,520 mm
Steigung: 800 mm
Laufrichtung: Links
Nabenbohrung: 20 mm
Lochkreis: 70 mm
Befestigungslöcher: 6x6,2 mm
Anzugsmoment: 7 - 9 Nm
13     Tips und Tricks
 
Motor niemals ohne angebauten Propeller starten.
 
Nicht mit nassgeregnetem Flügel starten. Kraftstoff und Zweitaktöl nicht im Tank, sondern vorher im Kanister mischen. Das Oel setzt sich unten im Tank ab, und der Motor springt nicht an.
 
Sollte es in der Luft mal zum Kabelbruch kommen, so bekommt man den Motor nicht aus. Abhilfe: Mit dem Fuss Benzinhahn schliessen, Motor läuft dann noch zwei bis drei Minuten weiter.
Bei Wind kann man das UL wie folgt sichern: Man setzt zwei Erdanker im Abstand von ca.6 m und bindet an diese zwei ca. 1,2 m lange Seile, welche am Ende eine kleine Schlinge haben. Diese Schlinge hängt man anschliessend mit in die Karabinerhaken an den Hilfsseilen ein. Sind diese Seile so bemessen, dass sie jetzt stramm sind, so steht das Gerät auch bei stärkerem Wind sicher. Auch beim Probelaufenlassen des Motors empfiehlt sich diese Befestigung.
 
Der Propeller ist möglichst immer waagrecht zu lagern, da sich im Propeller eine geringfügige Feuchtigkeit befindet. Diese würde bei längerem Stehen in das untere Blatt diffundieren und aufgrund des veränderten Gewichts die Auswuchtung beeinflussen.
 
Zur Überwinterung ist der Motor an einer trockenen Stelle zu lagern, um unnötige Korrosion zu vermeiden. Vergaser entleeren und Zündkerze ausschrauben. Durch die Zündkerzenbohrung ca. 5 ccm Castrol-Oel schütten und den Motor ca. 10 mal langsam durchdrehen. Zündkerze wieder einschrauben.
14     Wartungsliste
 
Folgende Arbeiten sind nach Ablauf der angegebenen Betriebszeit durchzuführen.
 
 Nach 2 Stunden
Riemenspannung prüfen und Propellerschraube nachziehen.
 
 Nach 10 Stunden
Zündkerze und Kabelverbindungen prüfen.
 
 Nach 50 Stunden
Kraftstoffsystem komplett reinigen, Kerze wechseln.
 
 Nach 100 Stunden
Sonderkontrolle der gesamten Antriebseinheit durch einen Luftfahrttechnischen Betrieb bzw. Hersteller.
 
 Nach Gewaltstop
Sonderkontrolle
15     Wartungsnachweisheft
 
Änderungen jeglicher Art sind verboten und führen automatisch zum erlöschen der Betriebsgenehmigung und des Versicherungsschutzes!
Sämtliche Wartungs und Reparatureinheiten sind von einer sachkundigen Person durchzuführen. Im Zweifel, Hersteller fragen! Für Ultraleichtflugzeuge besteht eine jährliche Nachprüfpflicht.
 
Datum
Durchgeführte Arbeit
Bemerkungen
Unterschrift